Zum Inhalt springen
Anmelden

Land

Sprache

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Die Wissenschaft der LED-Lichttherapie

LED-Lichttherapie ist eine nicht invasive Anwendung, die mit gezielten Wellenlängen natürliche Zellprozesse der Haut aktiviert (Photobiomodulation) und tiefe Reparatur sowie Erneuerung fördert. Sie behandelt zahlreiche Bedürfnisse wirksam, darunter feine Linien, Hyperpigmentierung, ungleichmäßige Hautstruktur und aktive Unreinheiten.

Ihren Ursprung verdankt sie der Raumfahrt. Die NASA leistete Pionierarbeit bei der Erforschung von LED-Technologie für Pflanzenwachstum und schnellere Wundheilung bei Astronauten auf langen Missionen (Whelan et al., 2000). Dieser Durchbruch löste jahrzehntelange medizinische Forschung aus und brachte schließlich Lichttherapie auf klinischem Niveau in die moderne Dermatologie.

So funktioniert es

Schritt 1

Absorption
Rote und nahinfrarote Wellenlängen setzen gebündelte Lichtteilchen frei, sogenannte Photonen. Sobald sie unter die Oberfläche gelangen, werden sie von Cytochrom-c-Oxidase (CCO)aufgenommen – einem wichtigen Enzym in den Kraftwerken deiner Zellen, den Mitochondrien.

Schritt 2

ATP-Produktion
Die Absorption aktiviert Cytochrom-c-Oxidase (CCO) und treibt die Elektronentransportkette an. Sauerstoff und wichtige Nährstoffe werden in Adenosintriphosphat (ATP) umgewandelt – die biologische Energiequelle für tiefe Hauterneuerung und Reparatur.

Schritt 3

Zellreaktion
Der erhöhte ATP-Gehalt versorgt wichtige Stoffwechselprozesse mit Energie: Zellteilung und Geweberegeneration werden beschleunigt und eine gesunde Zellbalance wiederhergestellt. Aktivierte Zellsignale regen neues Kollagen an, beruhigen Entzündungen und fördern sichtbar festere, gesündere Haut.

Wellenlängen

Wellenlängen entsprechen den lebendigen Farben des sichtbaren Lichts, die das menschliche Auge wahrnimmt. Sie werden in Nanometern (nm) gemessen – einer Einheit für ihre Größe. Bei LED-Lichttherapie ist die richtige Wellenlänge entscheidend für optimale Ergebnisse.

Deshalb solltest du die passende Farbwellenlänge für deine Hautziele finden. Gegen Falten eignet sich beispielsweise rotes Licht zwischen 633nm und 670nm. Dieser Bereich bietet positive Effekte ohne bekannte Nebenwirkungen – eine Balance aus Wirksamkeit und Sicherheit. Für fortschrittlichere LED-Anwendungen kannst du Farben kombinieren. Rotes Licht mit 633nm und Nahinfrarotlicht (NIR) mit 830nm können zum Beispiel die Wirksamkeit deiner Anwendung verbessern.

Die richtige Dosis

Stell dir Licht als Nahrung für deine Zellen vor. Dosierung bedeutet, deiner Haut die richtige Lichtenergie zuzuführen. Drei Faktoren bestimmen diese Dosis:

  • Leistung (Bestrahlungsstärke): Wie intensiv das Licht ist.
  • Zeit (Sekunden): Wie lange das Licht auf deiner Haut bleibt.
  • Energie (Bestrahlung): Die gesamte Lichtmenge, die deine Haut pro Anwendung erhält.

Die richtige Dosis ist wichtiger, als du vielleicht denkst. Die Mitochondrien deiner Haut – kleine Zellkraftwerke – werden durch Alter, Stress und Sonnenschäden langsamer. Kollagenverlust, Falten und verzögerte Heilung sind die Folge. Rotlichttherapie lädt sie auf und steigert ATP, den Zelltreibstoff, damit sie mehr Kollagen und Elastin für festere, jüngere Haut bilden. Die Lichtmenge macht jedoch den Unterschied:

  • Niedrige Dosis: Keine Aktivierung – keine Veränderung.
  • Hohe Dosis: Die Zellen werden überlastet und schalten ab – der Fortschritt stoppt.
  • Optimale Dosis: Die Zellen erhalten Energie – Kollagenbildung und Reparatur beschleunigen sich.

Wie erreichst du den optimalen Bereich? Mit einfacher Mathematik. Die gesamte Energie auf deiner Haut in Joule ergibt sich aus Leistung × Zeit:

Dosis (J/cm²) = Leistung (mW/cm²) × Zeit (Sekunden) / 1000

Beispiel: Ein Gerät mit 30 mW/cm² wird 3 Minuten (180 Sekunden) verwendet:

  • 30 × 180 / 1000 = 5.4J/cm²

Das ergibt eine Gesamtdosis von 5.4 J/cm²– die ideale therapeutische Menge für die tägliche Hautpflege. Erfahre mehr unter hier

Klinische Studien

Häufig gestellte Fragen